Nachrichtenarchiv:

Wirtschaftsprüfer Mannheim (Steuerberater)




Steuerberater Mannheim: (Finanzbuchhaltung) für Karlsruhe, Heidelberg, Viernheim,
Frankfurt und Baden-Baden.
Weitere Leistungen: Für Existenzgründer: Beratung zum Arbeitsamt für Existenzgründerzuschuss,
Unser Portfolio bietet auch Beratung im Bereich des Internationalen Steuerrechts aus Mannheim an

(freelancer Mannheim)
KTW, Mannheim

Fahrtenbuch: Kleinere Mängel sind unerheblich
Bei Überprüfung Ihrer Aufzeichnungen sind Finanzbeamte gnadenlos. Schon bei einer fehlerhaften Eintragung müssen Sie damit rechnen, dass damit die Ordnungsmäßigkeit für das gesamte Jahr aberkannt und der Privatanteil nach der l%-Methode berechnet wird. Lassen Sie sich so etwas aber nicht gefallen und scheuen Sie sich nicht, über Einspruch bzw. Klage vor dem Finanzgericht zu Ihrem Recht zu kommen.  mehr
(Artikel vom 3. Juli 2006)

Finanzämter im Test -
Erschreckend hohe Fehlerquote bei Auskünften

Der SWR hat in Zusammenarbeit mit dem Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland einen Finanzamtstest durchgeführt, um stichprobenhaft herauszufinden, wie gut der Service ist. Mitarbeitern in den Finanzämtern Stuttgart, Konstanz, Offenburg, Freiburg, Heilbronn, Worms, Trier, Kaiserslautern, Mainz und Saarbrücken wurden vier Fragen gestellt:
  • Kann man den Kindergartenbeitrag steuerlich geltend machen?
  • Sind Handwerkerleistungen in der angemieteten Wohnung steuerlich berücksichtigungsfähig?
  • Kann man privat veranlasste Umzugskosten steuerlich geltend machen?
  • Welche Strecke zum Arbeitsplatz ist für die Pendlerpauschale maßgebend?
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(Artikel vom 14. Juli 2006)

Gesetzesänderung zur Rentenversicherung von Geschäftsführern
Der Bundesrat hat am 16.6.2006 das vom Bundestag am 19.5.2006 verabschiedete Haushaltsbegleitgesetz 2006 gebilligt (BR-Drucks. 332/06). Dieses sieht in seinem Art. 11 eine Änderung des § 2 S. 1 Nr. 9 Buchst. B SGB VI dahingehend vor, dass folgender Halbsatz angefügt wird: "bei Gesellschaftern gelten als Auftraggeber die Auftraggeber der Gesellschaft". Außerdem wird § 2 S. 4 Nr. 2 SGB VI um eine Nr. 3 erweitert, die wie folgt lautet: "3. für Gesellschafter auch die Arbeitnehmer der Gesellschaft". Für den Ausschluss der Rentenversicherungspflicht ist also nicht die Beschäftigung von Arbeitnehmern durch den Gesellschafter (als natürliche Person) selbst erforderlich, sondern maßgebend, ob von der GmbH sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer beschäftigt werden.  mehr
(Artikel vom 25. Juli 2006)

Haushaltsnahe Dienstleistungen - Neuregelungen sind in Kraft getreten
Seid einigen Jahren erhalten Steuerzahler für haushaltsnahe Dienstleistungen in Privathaushalten unter bestimmten Voraussetzungen eine Steuerermäßigung. Durch das Gesetz zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung hat es jetzt einige Änderungen gegeben. Beispielsweise wurde der Höchstbetrag für den Abzug von Pflege- und Betreuungsleistungen verdoppelt und die steuerliche Berücksichtigung von Handwerkerleistungen erweitert. Außerdem können jetzt auch die Kosten für Privatumzüge steuerlich geltend gemacht werden.  mehr
(Artikel vom 4. August 2006)

Eckpunkte einer Unternehmenssteuerreform
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat Eckpunkte einer für 2008 geplanten Unternehmenssteuerreform vorgelegt:
  • Absenkung des KSt-Satzes von 25 % auf 12,5 %,
  • Verringerung der steuerlichen Gesamtbelastung einer GmbH von derzeit 38,65 % auf 29,19 %,
  • Verbreiterung der Besteuerungsbasis durch Wegfall des Halbeinkünfteverfahrens, Begrenzung der Verlustverrechnung und Hinzurechnung bei der KSt,
  • Verbreiterung der Gewerbesteuer um ertragsunabhängige Elemente,
  • höhere Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer,
  • Schaffung einer Investitionsrücklage für Personengesellschaften,
  • Erbschaftsteuererlass für Betriebsnachfolger (gekoppelt an eine Regelung zum Erhalt von Arbeitsplätzen),
  • Abgeltungssteuer auf alle Kapitaleinkünfte (ab 2008 30 % zzgl. SolZ und ab 2009 25 % zzgl. SolZ).
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(Artikel vom 18. August 2006)

Entfernungspauschale - Verfassungsklage ist vorprogrammiert
Autofahrer sind ein häufiges Ziel von Steuererhöhungen. Daran hat sich auch unter der neuen Bundesregierung nichts geändert. Im Gegenteil: Der Zugriff des Staates auf die Autofahrer wird immer rabiater. Bestes Beispiel ist die Einschränkung der Entfernungspauschale. Um die Staatskasse zu füllen, werden Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte kurzerhand zur Privatsache erklärt und Grundsätze der Besteuerung über den Haufen geworfen.  mehr
(Artikel vom 8. September 2006)

Vereinfachung bei der Lohnabrechnung
Am 25.8.2006 wurde das "Erste Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft" verabschiedet. Bereits einen Tag nach Verkündung tritt Artikel 3 des Gesetzes in Kraft. Für viele Betriebe stellt dieser eine große Erleichterung dar. Er beinhaltet die Regelungen der vereinfachten Beitragsschätzung.  mehr
(Artikel vom 22. September 2006)

Neue Steuerspielregeln für betriebliche PKWs
Ab dem Jahr 2006 müssen Selbstständige dem Finanzamt gegenüber nachweisen, dass sie ihren Betriebs-Pkw zu mehr als 50 Prozent betrieblich nutzen. Wird diese Grenze nicht überschritten oder hat ein Selbstständiger keine Aufzeichnungen geführt, hat das weit reichende steuerliche Konsequenzen.   mehr
(Artikel vom 6. Oktober 2006)

BFH diskriminiert Unternehmer in seinem Urteil zur privaten Nutzung von Telefon und PC
"Die auf Arbeitnehmer beschränkte Steuerfreiheit für die Vorteile aus der privaten Nutzung von betrieblichen Personalcomputern und Telekommunikationsgeräten (§ 3 Nr. 45 EStG) verletzt nicht den Gleichheitssatz". Mit diesen wenigen Worten bestätigt der BFH die alte Weisheit, dass es noch lange nicht dasselbe ist, wenn zwei das gleiche tun.  mehr
(Artikel vom 20. Oktober 2006)

Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses - Verweigerern droht ab 2007 Zwangsgeld
Mittelständische GmbH und GmbH & Co. KG, die ihren Jahresabschluss nicht offen legen, müssen bereits ab dem kommenden Jahr mit einem Zwangsgeld rechnen; die Jahresabschlüsse sind künftig in einem zentralen Unternehmensregister elektronisch zu veröffentlichen, und das Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister werden ab 2007 elektronisch geführt.

Das sind die für die Praxis gravierenden Folgen des "Gesetzes über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG)", das der Bundestag am 28.9.2006 verabschiedet hat.
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(Artikel vom 17. November 2006)