Nachrichtenarchiv: 1. Halbjahr 2010

Wirtschaftsprüfer Mannheim (Steuerberater)




Steuerberater Mannheim: (Finanzbuchhaltung) für Karlsruhe, Heidelberg, Viernheim,
Frankfurt und Baden-Baden.
Weitere Leistungen: Für Existenzgründer: Beratung zum Arbeitsamt für Existenzgründerzuschuss,
Unser Portfolio bietet auch Beratung im Bereich des Internationalen Steuerrechts aus Mannheim an

(freelancer Mannheim)
KTW, Mannheim

Umsatzsteuer bei Erlösschmälerungen und Forderungsausfällen
Rechnungskürzungen durch Kunden oder Forderungsausfälle gehören seit jeher zum Alltag eines Unternehmers. Damit verbunden ist natürlich auch die Berichtigung der Umsatzsteuer. Hier stellt sich meist die Frage, wann die Umsatzsteuer uneinbringlich ist und berichtigt werden darf. Eine Antwort kommt nun von der Oberfinanzdirektion Hannover.  mehr
(Artikel vom 2. Januar 2010)

Haftung von Geschäftsführern für geleistete Sozialversicherungsbeiträge
In einer insolvenzreifen Gesellschaft führt die Zahlung der Arbeitgeberbeiträge an die Sozialversicherung – im Gegensatz zur Zahlung der Arbeitnehmerbeiträge – zu einem Ersatzanspruch der Gesellschaft gegen die Geschäftsführer.  mehr
(Artikel vom 7. Januar 2010)

Erstattung von Reisekosten: Frühstücksproblem im Hotel
Durch das Wachstumsbeschleunigungs-Gesetz wurde die Umsatzsteuer auf Übernachtungen im Hotel mit Wirkung ab dem 01.01.2010 auf 7% ermäßigt. Nicht von der Steuerermäßigung betroffen - da nicht unmittelbar der Beherbergung dienend - sind die Verpflegung, insbesondere das Frühstück, der Zugang zu Kommunikationsnetzen, die TV-Nutzung, die Getränkeversorgung aus der Minibar, Wellnessangebote, die Überlassung von Tagungsräumen, sonstige Pauschalangebote usw., auch wenn diese Leistungen mit dem Entgelt für die Beherbergung abgegolten sind. Deshalb müssen umsatzsteuerrechtlich in Hotelrechnungen neben der reinen Übernachtungsleistung Nebenleistungen gesondert ausgewiesen werden.  mehr
(Artikel vom 19. Januar 2010)

Keine "Steuerentstrickung" durch Betriebsverlegung ins Ausland: Aufgabe der Theorie der "finalen Betriebsaufgabe"
Die Verlegung eines Betriebs in das Ausland führt auch dann nicht zur Annahme einer (fiktiven) Betriebsaufgabe, wenn die künftigen Gewinne der ausländischen Betriebsstätte im Inland nicht steuerbar oder aufgrund eines DBA von der Besteuerung im Inland freigestellt sind.  mehr
(Artikel vom 28. Januar 2010)

Die beschränkte Abziehbarkeit von Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung ist verfassungsgemäß
Der BFH hat mit Urteil vom 09.12.2009 entschieden, dass Beiträge zu den gesetzlichen Rentenversicherungen und zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen, die im zeitlichen Geltungsbereich des Alterseinkünftegesetzes (AltEinkG) geleistet werden, als Sonderausgaben nur beschränkt abziehbar sind. Hiergegen bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken.  mehr
(Artikel vom 12. Februar 2010)

Die sogenannte Hinzurechnungsbesteuerung nach dem Außensteuergesetz verstößt gegen Gemeinschaftsrecht
Die Hinzurechnungsbesteuerung nach den §§ 7 ff. AStG verstößt gegen Gemeinschaftsrecht. Von dieser Besteuerung werden im Inland ansässige Steuerpflichtige getroffen, die sich in einem sogenannten Niedrigsteuerland als Gesellschafter an einer ausländischen Kapitalgesellschaft beteiligen, welche als "Zwischengesellschaft" keine oder nur "passive" eigene Aktivität entwickelt.  mehr
(Artikel vom 19. Februar 2010)

Bonusvereinbarungen sind auf der Rechnung anzugeben
Nach einer Vorschrift im Umsatzsteuergesetz muss jede im Voraus vereinbarte Entgeltminderung – sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist – auf einer Rechnung angegeben werden. Ist dies nicht der Fall, entfällt der Vorsteueranspruch.  mehr
(Artikel vom 16. April 2010)

Restaurantgutscheine
Mit einem Restaurantgutschein verschenkt man ein gemütliches und genussvolles Essen in einem Restaurant. Davon profitieren Schenker, Beschenkter und Restaurantbesitzer. Um das optimale steuerliche Ergebnis zu erzielen, ist Sorgfalt erforderlich.  mehr
(Artikel vom 23. April 2010)

Kurios: Steuerbescheide zum Selbstrechnen
Eine Regelung für Unternehmer stellt viele Finanzämter vor unlösbare Probleme. Sie können die Abgaben nicht kalkulieren. Freundlich aber bestimmt verschickten die Beamten eines Finanzamts in Norddeutschland mit ihrem Steuerbescheid eine Kapitulationserklärung: "Im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung wird dazu geraten, Einspruch gegen den Bescheid einzulegen", empfahl der fürsorgliche Fiskus einem verdutzten Unternehmer.  mehr
(Artikel vom 30. April 2010)

Dienstwagenbesteuerung: Mehrfache Anwendung der 1%-Regelung
Die 1%-Regelung ist auch dann auf jedes vom Unternehmer privat genutzte Fahrzeug anzuwenden, wenn der Unternehmer selbst verschiedene Fahrzeuge zu Privatfahrten nutzt.

Bislang war nicht eindeutig geklärt, ob die 1%-Regelung auf alle zum Betriebsvermögen gehörenden Fahrzeuge einzeln, also mehrfach anzuwenden ist, wenn nur eine Person die Fahrzeuge auch privat nutzt. Die Finanzverwaltung hatte für diesen Fall eine Anweisung erlassen, dass die 1%-Regelung nur einmal anzuwenden sei - und zwar auf das Fahrzeug mit dem höchsten Listenpreis.
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(Artikel vom 12. Mai 2010)

Verzögerungsgeld als Druckmittel des Fiskus
Bei Außenprüfungen des Finanzamts kann es trotz fehlerfreier Buchführung künftig zu Nachzahlungen kommen. Werden die vom Prüfer geforderten Unterlagen nicht innerhalb einer bestimmten Frist vorgelegt, droht die Festsetzung eines Verzögerungsgeldes.  mehr
(Artikel vom 4. Juni 2010)

Pokergewinne: Fiskus entdeckt neue Einnahmequelle
Pokern ist in! Fernsehübertragungen, öffentliche Pokerturniere und Pokerduelle mit Prominenten faszinieren Millionen Fans weltweit. Die Finanzverwaltung hat kürzlich die Begehrlichkeiten des Fiskus in einen Ländererlass gegossen.  mehr
(Artikel vom 17. Juni 2010)